Was ist eine Kaltschaummatratze?
Eine Kaltschaummatratze wird aus Schaum hergestellt. Dieser wird erzeugt, indem ein Stoff namens Polyurethans aufgeschäumt wird. Da er bei Raumtemperatur aushärtet, wird er Kaltschaum genannt.
Welche Qualität die Matratze hat, wird anhand der Punktelastizität und des Raumgewichtes bestimmt.
Das Raumgewicht beschreibt, wie viel Material im Schaum verarbeitet wurde.
Dabei bedeutet mehr Material auch mehr Lebenszeit und Stützkraft der Matratze.
Kaltschaummatratzen überzeugen vor allem durch eine hohe Anpassungsfähigkeit.
Dabei passt sich die Matratze an Ihre Körperform an und findet schnell in ihre alte Form zurück.
Wichtig bei einer Kaltschaummatratzen ist, dass sie über Lüftungskanäle Feuchtigkeit wieder abgeben kann.
Sie wiegt weniger als eine herkömmliche Matratze und lässt sich dadurch leichter wechseln und neu beziehen.
Warum achten wir bei Schaummatratzen auf ein Innenleben?
Da Schaummatratzen meist aus einem Block bestehen, haben sie nicht die erforderlichen Zonen um die Körperkonturen optimal zu unterstützen.
Deshalb sind zusätzliche Stützelemente im Innern der Matratze ideal. Zusätzlich werden Schaummatratzen über den Lattenrost gesteuert um die Körperlinie richtig zu stützen.
Dafür kommen spezielle Lattenroste mit verstellbaren Leisten zum Einsatz.
Welchen Härtegrad sollte ich nehmen?
Durch den Einsatz und die Kombination mehrerer Schäume mit unterschiedlichen Eigenschaften erreichen Hersteller verschiedene Härtegrade.
Viele Anbieter teilen ihre Matratzen jedoch pauschal nach Körpergewicht in nur vier Kategorien ein, berücksichtigen dabei aber nicht die Verteilung des Gewichts und die individuelle Körpergröße.
Zudem existiert für diese Klassifizierung keine Normierung, sodass jeder Hersteller seine eigene Definition der Härtegrade hat.