Eine häufige KOPFSCHMERZ -Ursache…

liegt eigentlich nicht im Kopf begründet, sondern im Haltungsapparat (das heißt in den Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen von Rücken, Schulter und Nacken), welcher seinerseits auch Auswirkungen auf die Kopfhaut bis zur Stirn hat.

Die Form der Schlafunterlage bestimmt die Schlafhaltung, das Liegeverhalten und damit den Stoffwechsel.

Mittels Zeitraffer-Video-Aufnahmen wurde bei Haltungsveränderungen und unbewussten Bewegungen im Schlaf immer wiederkehrende Bewegungsmuster festgestellt, die sogenannte einseitige Schlafhaltung oder Lieblingsschlafseite.

Dabei lösen Druckreize auf die Nozizeptoren der Haut motorische Reflexe aus, die den Körper immer wieder in diese falsche Schlafhaltung dirigieren. Diese bei vielen Menschen festgestellten Haltungsanomalien und die instabile Lage, fordern eine ständig statische Muskelarbeit für die Gegenspieler und führen somit zu den nächtlichen Verspannungen.

Dies sind die Ursachen für Myogelosen, verhärtete Muskelstränge und Knoten in der Schulter und Nackenregion. Diese Verkrampfungen führen mitunter zu starken Kopfschmerzen und Migräne. Begleitend können auch Funktionsstörungen des gesamten vegetativen Nervensystems, wie z.B. Übelkeit, Magen – und Darmkrämpfe oder Durchfall, hervorgerufen werden.

Fordert das Schlafsystem eine halb Bauch-Seitenlage, wird eine unphysiologische Kopfhaltung die Halswirbelsäule belasten, so dass lokale Durchblutungsstörungen zu Funktionsausfällen führen. Reizerscheinungen wie Gefühlsstörungen mit Einschlafen von Armen, Händen oder einer Gesichtshälfte sind die Folge, was dann noch Hinterkopfschmerzen, Schwindel und heftige, zum Teil wellenförmig auftretende, halbseitige Kopfschmerzen verursacht.

Unsere Empfehlung:
Um dem allem vorzubeugen sollte das ideale Bett so aussehen, dass es bei jedem Lagenwechsel
den verschiedenen Körperwölbungen (Schulter, Hüfte, Becken) nachgibt und gleichzeitig den Körper im Ganzen und besonders in den Hohlstellen (Kreuz, Flanke) punktuell und hochentlastend stützt.